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am 5. Juli 2015

RumerInnen wünschen sich solidarische Beteiligung bei Flüchtlingsunterbringung

Helene Bürkle, Bernhard Kirchebner - "Wir lesen immer, das Boot sei voll. Das Gegenteil ist der Fall!"

Als eine der größten und reichsten Gemeinden Tirols ist Rum nach wie vor säumig bei der Unterbringung von Flüchtlingen. „Ich bin sehr enttäuscht, dass die rote Gemeindeführung unseren Antrag auf ein solidarisches Engagement erneut abgeblockt hat“, sagt der Grüne Gemeinderat Bernhard Kirchebner. Rum hätte, ebenso wie die mittlerweile über 60 Tiroler Gemeinden, die Flüchtlinge untergebracht haben, eine humanitäre Verantwortung. „Wir lesen immer, das Boot sei voll. Aber das Gegenteil ist der Fall: Solange große Gemeinden wie Rum ihrer Verantwortung nicht nachkommen und zwei Drittel der österreichischen Gemeinden keinem einzigen Flüchtling Schutz bieten, kann davon überhaupt keine Rede sein“, so Helene Bürkle, die Grüne Vertreterin im Rumer Sozialausschuss.
Die Rumer Grünen wollen weiter dran bleiben und Vorschläge für die Unterbringung von Flüchtlingen in Rum machen. „Es ist eine humanitäre Bankrotterklärung, was sich da in unserer Heimatgemeinde abspielt. Gemeinsam mit den vielen aufgeschlossenen Menschen in Rum bin ich aber zuversichtlich, geeignete Quartiere zu finden“, so Kirchebner. 

Unsere beiden Anträge sind natürlich auch auf http://rum.gruene.at zu finden.

Antrag vom 11.02.2015

Antrag vom 23.09.2014

Diese Zeichen symbolisiert wohl sehr gut die Haltung unserer roten Rumer Gemeindeführung gegenüber Flüchtlingen. Diese Einstellung ist weder sozial noch demokratisch sondern einfach nur beschämend.